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Der Pflegeimmobilienmarkt in Deutschland 2020

Simon Jeschioro • 12/03/2020
Der deutsche Pflegemarkt genießt eine nie dagewesene nationale wie auch internationale öffentliche Aufmerksamkeit. Pflegekräftemangel, länderspezifische Heimgesetzgebungen und Verordnungen, Neubaubedarf und Renditen sind nur einige der Themen im Fokus.

Der Pflegeimmobilienmarkt in Deutschland - Chancen und Herausforderungen einer aufstrebenden Assetklasse

Seit der letzten Veröffentlichung unseres Marktreports im Jahr 2018 zum Thema Pflegeimmobilien in Deutschland hat sich einiges verändert. Im weiteren Verlauf dieses Dokuments möchten wir Ihnen nicht nur aktuelle Marktdaten, insbesondere basierend auf der Pflegestatistik 2019, sondern auch neue Entwicklungen wie der Einführung des Pflege-TÜVs oder aber den zunehmenden Fachkräftemangel näher bringen. 

Gemäß des ZIA Frühjahrsgutachten weisen 95 % aller Gemeinden eine Versorgungslücke für Betreutes Wohnen aus - Tendenz steigend. Umso mehr freuen wir uns Ihnen in dieser Broschüre ein Experteninterview mit Herrn Dr. Matthias Faensen, Vorsitz des Beirats der advita Pflegedienst GmbH, führender Dienstleister für ambulante Pflegedienste sowie Betreiber von ambulanten Wohneinrichtungen deutschlandweit, vorstellen zu dürfen.

Weiterhin politisches Streit- und Wahlkampfthema, Pflegekräftemangel und  Pflege-bedarfsüberhang, politisch motivierte Ambulantisierung der stationären Pflege, dazu sechszehn unterschiedliche, länderspezifische Heimgesetzgebungen und Verordnungen sowie kurz- und mittelfristiger Neubaubedarf, Renditen und Gemeinwohl – der deutsche Pflegemarkt genießt eine nie dagewesene nationale wie auch internationale öffentliche Aufmerksamkeit.

Es ist nicht lange her, dass man von dem demografischen Wandel sprach, als wäre er nur ein theoretisches Phänomen. Doch mittlerweile wird aus Theorie Praxis – Deutschlands Bevölkerung wird wegen des signifikanten medizinisch-therapeutischen Fortschritts immer älter und der Anteil der Hochbetagten an der Gesamtbevölkerung immer größer. Damit einher geht auch die gestiegene Wahrscheinlichkeit mit zunehmenden Alter pflegebedürftig zu werden. Im Vergleich zu 2017 wird die Anzahl an Pflegebedürftigen gemäß Vorausberechnungen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung bis 2030 um weitere 20 % auf 4,10 Millionen Menschen und bis 2060 sogar um 57 % auf dann 5,36 Millionen ansteigen. Ein Wachstumsmarkt mit vielen Herausforderungen, aber auch vielen Chancen, denn derzeit fehlt es schlicht und ergreifend an einer ausreichenden Anzahl an geeigneten Pflegeeinrichtungen.

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